„Es ist schon eine sehr gute Basis da“

Vor dem ersten Saisonspiel spricht Trainer Alexander Heinz über seine Eindrücke der vergangenen Wochen und woran er mit der Mannschaft arbeiten will.

Wie hast du dich bislang in Rulle und mit der Mannschaft eingelebt?

Heinz: Ehrlich gesagt hat es mir der TuS Eintracht Rulle da besonders einfach gemacht. Ich hatte vom ersten Tag an das Gefühl, dass wir hier willkommen sind. Die Mannschaft hat uns sehr herzlich empfangen, und man merkt einfach, dass da richtig Lust auf die Zusammenarbeit ist, von daher bin ich mit den ersten Wochen sehr zufrieden.

Nur wenig Zeit lag zwischen dem Ende der letzten Saison und dem Vorbereitungsstart. Welches Fazit ziehst du unter die Vorbereitung?

Die lief so, wie eine Vorbereitung auf Amateurebene eben läuft. Wir hatten viele Urlauber, dementsprechend war das Personal ständig ein anderes, das ist nun mal so, damit muss man umgehen. Trotzdem konnten wir an vielen Dingen arbeiten. Vor allem die Defensivarbeit werden wir weiter forcieren, da sind wir auf einem guten Weg. Und mit dem Ball haben wir noch am meisten Luft nach oben, das wird ein Thema sein, das uns durch die ganze Saison begleitet.

Mit welchen Erwartungen und Hoffnungen gehst du in die Saison?

Die klare Erwartung ist erstmal, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Das ist die Basis. Alles Weitere entscheidet sich darüber, ob wir als Mannschaft konstanter werden, in beide Richtungen sowohl offensiv als auch defensiv.

Was man dabei aber auf keinen Fall vernachlässigen darf, ist das Teamgefüge. Da ist schon eine sehr gute Basis da, jetzt geht es darum, die neuen Spieler zu integrieren, aber daran wollen wir weiter arbeiten. Gerade auf unserem Niveau ist das oft der Faktor, der den Unterschied macht. Wenn die Truppe zusammenhält, holst du auch mal Punkte, die du auf dem Papier nicht holen würdest.

Wie bewertest du das Auftaktprogramm? Bramsche, Voxtrup, Gesmold, Berge, Venne…

Das ist sicherlich nicht das einfachste. Gerade drei Auswärtsspielen direkt zu Beginn ist ehrlicherweise nicht ideal. Aber damit werden wir klarkommen, da bin ich mir ziemlich sicher. Wichtig wird sein, dass wir gut reinkommen und früh etwas Zählbares mitnehmen. Nach dem zehnten Spieltag kann man dann ein erstes ehrliches Fazit ziehen, wo wir wirklich stehen.

Du und Denis seid an der Seitenlinie wieder vereint, wie läuft die Zusammenarbeit mit deinem Bruder?

Da habe ich mir überhaupt keine Sorgen gemacht. Wir haben das schon in Wissingen zusammen gemacht, und dort hat es richtig gut funktioniert. Wir haben eine klare Arbeitsteilung und ergänzen uns in vielen Dingen. Deswegen schaue ich da sehr optimistisch in die Saison und freue mich, ihn wieder an meiner Seite zu haben.