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Ruller Basketball-Mädchen zu Besuch bei den Girolive-Panthers

Die  Nachwuchs-Basketballerinnen des TuS Eintracht Rulle haben eine „tolle Saison“ gespielt. Diese Feststellung kommt nicht von irgendwem, sondern von Stefan Eggers, dem sportlichen Leiter und Co-Trainer des Basketball-Zweitligisten Girolive-Panthers Osnabrück. „Wir haben uns die weiblichen Ligen im Umkreis angesehen und sind beeindruckt von eurer Bilanz.  Als Belohnung für eure tolle Saison möchten wir euch zu einem unserer nächsten Heimspiele einladen“, schrieb Eggers Anfang März in einer Mail an Felix Huesmann, den Trainer der weiblichen U14 und U16 aus Rulle.

„Wir sind beeindruckt von eurer Bilanz“

(Stefan Eggers, Co-Trainer der Girolive-Panthers)

Von bisher 20 Spielen dieser beiden Teams in der bald endenden Spielzeit ging nur eines verloren. Die Ruller U16-Mädchen sind ungeschlagen Tabellenführer der Bezirksklasse. Die jüngeren Jahrgänge (U14) belegen wegen dieser einen Niederlage Platz zwei – nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit dem Tabellenführer aus Neuenkirchen.

Zum letzten Spiel der Hauptrunde folgten die Ruller Basketballtalente zusammen mit Coach und Eltern der Einladung der Panthers. Vor der Partie des Zweitliga-Spitzenreiters gegen BBZ Opladen gab es eine Führung für die Gäste durch die OSC-Trainingsstätte. Vor Beginn und im Anschluss an das Spiel bot sich Gelegenheit zu Fotos und Gesprächen mit dem Zweitligateam. Während der Partie verfolgten die Ruller Gäste das Geschehen und sahen den 73:66-Erfolg der Osnabrückerinnen von der Zuschauertribüne aus.

Vor Rückkehr in die Bundesliga?

Der in Gelsenkirchen wohnende Panthers-Chefcoach Mario Zurkowski musste sich zunächst erkundigen, wo Rulle überhaupt liegt. Als er davon erfuhr, dass die Familie von Panthers-Nachwuchstalent Emma Eichmeyer in Rulle verwurzelt ist und es nur wenige Kilometer von Osnabrück sind, erklärte er sich spontan zur Durchführung einer Coach-Clinic beim Nachbarverein bereit. Darauf kommen die Ruller Basketballer bei Gelegenheit gern zurück. Doch zunächst drücken sie Mario Zurkowski und den Panthers für die Relegation die Daumen, damit es mit der Rückkehr der Osnabrückerinnen in die Basketball-Bundesliga klappt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruller Basketball-Erfolge auch bei den Jüngsten

Jedes Jahr im März biegt die Saison der Basketballer auf die Zielgerade ein. Sportlich darf man die Spielzeit 2017/18 aus Sicht des TuS Eintracht Rulle schon jetzt positiv bewerten.

Zwei von sieben Mannschaften (U 16 und 2. Herren) sind noch ungeschlagen. Bei der 2. Herren überrascht das nicht, denn es handelt sich im Kern und die frühere erste Herrenmannschaft, die vor wenigen Jahren noch in der Bezirksoberliga aktiv war. Die Akteure hatten sich zum Saisonstart wieder in Rulle zusammengefunden, und ihr Team musste in der untersten Spielklasse neu beginnen. Sollte es zusammenbleiben, dürfte dem Aufstieg von „Rulle Zwo“ in die Kreisliga nichts entgegenstehen.

Engagierte Betreuung zahlt sich aus

Bemerkenswert sind die Erfolge der von Felix Huesmann trainierten weiblichen Jugendmannschaften U 14 (2. Tabellenplatz bei nur einer Niederlage) und U 16. Hier zeigt sich, wie sehr sich engagierte Betreuung und rege Trainingsbeteiligung auch in Ergebnissen niederschlagen. Zum Ende der vorigen Saison waren die Ruller Mädchen bei einem internationalen Turnier in Berlin und hatten dort den zweiten Platz errungen. Nach Abschluss dieser Saison wechseln einige dieser Jugendlichen in eine höhere Altersklasse. Wahrscheinlich wird es dann eine weibliche Ruller U 18 und U16 geben – und eine Perspektive im Damenbereich. Hoffentlich bleibt Felix Huesmann seinen Teams als Trainer erhalten.

Die Suche nach einem geeigneten Betreuer für unsere Jüngsten, eine U 12-Mannschaft mit Jungen und Mädchen, gestaltete sich in der laufenden Saison schwierig. Zwar gibt es mit Birte Heyer und Luisa Vennemann engagierte jugendliche Co-Trainer. Diese können jedoch bei den Übungseinheiten und Punktspielen nicht mit den Kindern alleingelassen werden. Nachdem Florian Huesmann die Verantwortung für die U 12 berufsbedingt abgeben musste und Michael Koopmann zwischendurch einsprang, wurde mit Rene Klumpe ein Coach gefunden, der das Team jetzt bis zum Saisonende betreut. Die Kinder lernen schnell, und inzwischen haben sich auch Erfolge eingestellt. Beim 60:54-Auswärtserfolg gegen die zweite Mannschaft von Rasta Vechta haben die meisten beteiligten Kinder erstmals nach Verlängerung gewonnen, danach folgte ein 70:55-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des TSV Quakenbrück.  Hinter dem OSC Damme belegt die Ruller Mannschaft in der männlichen U 12-Bezirksliga den zweiten Platz.

Erste Herren kämpft um Klassenerhalt

Der Weggang von Leistungsträgerinnen zum benachbarten Oberligisten SV Concordia Belm-Powe hatte die Ruller Damen vor dem Start in die laufende Saison geschwächt. Deshalb wurde mit dem TuS Bramsche eine Spielgemeinschaft vereinbart, um den verbliebenen Damen aus Rulle weiter die Punktspiele in eigener Halle zu ermögliche. Trainer ist zurzeit der aus den USA stammende Bramscher Regionalligaspieler Derick Pope. Von seinen sechs Spielen hat das Team zwei gewonnen. Mehr Spiele für die Damen sind künftig zu wünschen – ebenso wie mehr Spielerinnen, damit unser Verein wieder mit einer komplett eigenen Mannschaft antreten kann. Das hängt von einer zeitigen Klärung der Trainerfrage ab.

Für die erste Herrenmannschaft ist das zuletzt gelungen. Mit André Burs stellte sich ein erfahrener Coach zur Verfügung, um mit einer jungen Truppe in der Bezirksklasse zu bestehen. Nach vier Niederlagen zu Saisonbeginn gab es vor Weihnachten drei Siege in Serie. Es besteht eine realistische Chance, dass die Klasse gehalten werden kann. Die Moral in der Mannschaft stimmt jedenfalls und lässt darauf hoffen, dass sie bei größerer Erfahrung in der kommenden Saison höhere Ziele ansteuern kann.

Ungewiss ist, ob es in der Saison 2018/19 auch eine dritte Herren aus Rulle geben wird. Bis Anfang Februar hatte das Team, das aus älteren Akteuren besteht (einige sind bereits über 60), alle Spiele in der Kreisklasse verloren. Naturgemäß gibt es hier krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle, aber bei geselligen Aktivitäten wie dem alljährlichen Boßeln oder Weihnachtskegeln zeigt sich weiterhin guter Zusammenhalt.